1

NEIN zu Mehrkosten für die Haushalte

Der Zwang zur Eigenstromproduktion bringt hohe Mehrkosten für die Haushalte und führt zu einem enormen Kontrollbedarf und bürokratischem Aufwand – beides steht in keinem Verhältnis zum Nutzen. Schliesslich haben die Aargauer Haushalte zwischen 1980 und 2018 den Anteil Erdölbrennstoffe eigenverantwortlich um über 60% gesenkt.

2

NEIN zu ineffizienten Scheinlösungen

Die Pflicht zur Eigenstromproduktion trägt höchstens 2% zur Gesamtstromerzeugung bei. Dieser geringe Anteil rechtfertigt diese Massnahme offensichtlich nicht. Haushalte werden zur Zwangsproduktion in für die Konzerne unrentablen Bereichen verpflichtet, ohne dass ein wesentlicher Beitrag zur Stromversorgungssicherheit geleistet würde.

3

NEIN zur Aufweichung der Eigentumsfreiheit

Hauseigentümer sind nicht mehr frei bei der Wahl der Energieträger. Damit wird nicht nur der Schutz des Eigentums in Frage gestellt, sondern auch das Wohnen insgesamt verteuert. Diese Mehrkosten werden letztlich auch die Mieter tragen müssen.

4

NEIN zu Bürokratie und hohen Kosten für die Haushalte beim Heizungsersatz

Jeder Haushalt wird verpflichtet, beim Heizungsersatz ein Nachfolgesystem zu beschaffen, bei dem 10 Prozent des Wärmebedarfs mit erneuerbarer Energie erzeugt wird. Die Kosten stehen in keinem Verhältnis zum Umweltnutzen. Eine Meldepflicht beim Ersatz einer Heizung führt zu einem hohen administrativen Aufwand für Haushalte, Handwerker und Verwaltung.

News

15.09.2020

Leserbriefe zum Energiegesetz

Aargauer Zeitung, 15.09.2020Mehr